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Additive Fertigung

LPBF-, DMD-Prozesssimulation

Schmelzbadsimulation

Für Forschung und Entwicklung im Additive Manufacturing ist das Verständnis des Schmelzbades entscheidend. Mithilfe detaillierter Prozesssimulationen analysieren wir das thermische und fluiddynamische Verhalten beim LPBF- und DMD-Verfahren oder ähnlichen Prozessen.

Untersucht werden unter anderem Temperaturfelder, Schmelzbadgeometrien, Erstarrungsverhalten sowie potenzielle Fehler wie Porosität oder Bindefehler. Die Ergebnisse liefern eine belastbare Grundlage zur Prozessoptimierung, Parameterentwicklung und Werkstoffuntersuchung.

Maschinen- und Equipmentsimulation

Die Leistungsfähigkeit additiver Fertigungsanlagen hängt maßgeblich vom Zusammenspiel aus Strömung, Temperatur und Mechanik ab. Durch simulationsgestützte Analysen unterstütze ich Hersteller bei der Entwicklung und Optimierung von Maschinen und Anlagenkomponenten.

Temperaturgang, Ausdehnung und Verformung

Temperaturänderungen während des Betriebs führen zu thermischer Ausdehnung und potenziellen Verformungen von Maschinenstrukturen. Durch thermomechanische Simulationen bewerte ich den Temperaturgang der Maschine und dessen Einfluss auf Geometrie, Positioniergenauigkeit und Langzeitstabilität – eine wichtige Grundlage für präzise und robuste Maschinenkonzepte.

Eine homogene Schutzgasströmung ist essenziell für stabile Prozesse und reproduzierbare Bauteilqualität. Mithilfe von CFD-Simulationen analysieren wir Strömungsverläufe und die lokale Rauchgaskonzentration an jedem Punkt im Bauraum. So lässt sich die Rauchgasabfuhr gezielt verbessern.

  • Teildurchlässige Strukturen (können mittels einfacher Simulationen ausgelegt werden) sorgen für homogene Strömungsverteilung über das gesamte Baufeld und effiziente Durchspülung der gesamten Anlage
  • Einfluss unterschiedlicher Gase (z. B. He vs. Ar) auf Rauchgas und Partikel ebenfalls abbildbar

Partikelverhalten und Sauerstoffkonzentration

Bei DMD-Systemen spielt die Pulverzufuhr eine zentrale Rolle. Simulationen der Pulverdüse liefern detaillierte Einblicke in Partikeltrajektorien, Pulverkonzentrationen und die Wechselwirkung mit der Schutzgasatmosphäre. Insbesondere kann außerdem die lokale Sauerstoffkonzentration analysiert werden, um Oxidation und Qualitätsverluste zu minimieren.